Witten 2007

Witten 2007

Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die transkulturelle Psychiatrie hat eine lange Geschichte und bietet Lösungsansätze in unseren modernen Zuwanderungsgesellschaften.Beim Kongress „Transkulturelle Psychiatrie im deutschsprachigen Raum“ geht es nicht um die Wurzeln dieser Wissenschaft, sondern um die neuen, anstehenden Herausforderungen.
Nicht die exotisierende Fazination in der Beobachtung von fernen Völkern soll im Vordergrund stehen, sondern die praktische Relevanz in der täglichen Gesundheitsversorgung unserer europäischen Zuwanderungsgesellschaften. Neben der Einführung in ein Teilgebiet der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, welches in der Zukunft ein entscheidendes und unverzichtbares Fachgebiet sein wird, soll eine besondere Vertiefung im Austausch der aktuellen Aktivitäten und Projekten im deutschsprachigen Raum stattfinden.

Wir erwarten, dass es auf diese Weise zu einer eindrucksvollen Gesamtdarstellung der Aufgabengebiete des Faches kommen wird und wesentliche Zukunftsperespektiven aufgezeigt werden.

Die Tagung will einerseits einen umfassenden Überblick über die wissenschaftlichen Entwicklungen der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik geben, andererseits den sich ändernden gesundheitspolitischen Rahmenbedinungen der Globalisierung Rechnung tragen, sowie ausdrücklich die Fort- und Weiterbildungsfragen in die Diskussion einbeziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Solmaz Golsabahi

 

Einige ausgewählte Beiträge des Kongresses sind in folgendem Sammelband veröffentlicht worden:

GOLSABAHI Solmaz & HEISE Thomas (Hrsg.) 2008.
Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Das Transkulturelle Forum 15

Programmübersicht Kongress Witten