Wien 2008

Wien 2008

Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Dieses Mal lädt Sie die Gemeinschaft der an der transkulturellen Psychiatrie Interessierten nach Österreichs Hauptstadt Wien ein.
Als Disziplin der Modernen und als Spezialgebiet der Sozialpsychiatrie fokussiert der 2. Kongress der deutschsprachigen transkulturellen Psychiatrie 2008 seine Aufmerksamkeit auf das Themengebiet „Flüchtlinge“ und hier besonders auf die Traumatisierten, die Frauen und die Kinder.
Damit trägt unsere Gemeinschaft einer vorrangigen Aktualproblematik Rechnung, die nun schon ein Jahrzehnt lang den öffentlichen Diskurs durchzieht.
Wir verstehen die Wissenschaft als eines der geeignetsten Mittel, der Vernunft Eingang in die Lösung ansonsten nur emotional abgehandelter gesellschaftlicher Probleme zu verschaffen und bekennen uns zu unserer Aufgabe, einen Beitrag zum besseren Verstehen dieser Entwicklungen und damit zur Humanisierung des gesellschaftlichen Umgangs mit ihnen zu leisten.
Wien erscheint uns als glücklich gewählter Ort, unseren Gedankenaustausch in diesem Jahr zu pflegen, war diese Stadt doch von jeher eine Eintrittspforte für die Fluchtbewegung verfolgter Menschen und eine Drehscheibe für den ost-westlichen und nord-südlichen Dialog.
Natürlich wollen wir unseren KongressteilnehmerInnen mit dieser kleinen, aber schillernden Stadt auch einen Erlebnisort für vortragsfreie Zeiten bieten: wir kennen keinen besseren Ort für den persönlichen Austausch als das Wiener Caféhaus.
Die Gemeinschaft der deutschsprachigen transkulturellen Psychiatrie wird sich freuen, Sie alle in Wien vom
26. bis 28. September 2008 begrüßen zu können und dankt der traditionsreichen Medizinischen Universität Wien für ihre Gastfreundschaft!

Solmaz Golsabahi
Thomas Stompe
Eva van Keuk
Bernhard Küchenhoff
Ljiljana Joksimovic
Alexander Friedmann

Programmübersicht Kongress Wien

Flyer Kongress Wien 2008

Flyer in Englisch Kongress Wien 2008

Einige ausgewählte Beiträge des Kongresses sind in folgendem Sammelband veröffentlicht worden:

GOLSABAHI Solmaz, STOMPE Thomas & HEISE Thomas (Hrsg.) 2009.
Jeder ist weltweit ein Fremder. Das Transkulturelle Forum 16